Das Gesicht zeigt den Mangel an

010 300 200Der homöopathische Arzt Wilhelm Heinrich Schüssler (1821 – 1898) war Begründer der „Biochemischen Heilweise“. Er entwickelte mit den sog. Schüssler-Salzen ein einzigartiges Therapiekonzept, basierend auf den Erkenntnissen der Biochemie. Er reihte sich ein, in die lange Liste von Wissenschaftlern, die Ende des 19. Jahrhunderts bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche bahnbrechende Entdeckungen machten. Wilhelm Heinrich Schüssler begründete die sog. Antlitzanalyse. Er erkannte, dass bestimmte Hautzeichen auf einen Mangel an biochemischen Substanzen im menschlichen Körper hindeuten.

Der deutsche Alternativmediziner Kurt Hickethier (1891 – 1958) entwickelte die sog. Antlitzanalyse weiter. Er nannte sein Analyseverfahren „Sonnerschau“. Vermutlich ist der Begriff „Sonnerschau“ den benötigten guten Lichtverhältnissen geschuldet. Bei gutem Sonnenlicht lassen sich Farbunterschiede auf der Haut besonders gut erkennen.

In jüngerer Zeit wurde die Antlitzanalyse durch den Lehrer, Lebensberater und Logotherapeuten Thomas Feichtinger weiterentwickelt. Thomas Feichtinger schrieb zahlreiche Bücher zum Thema Schüssler-Salze und Antlitzanalyse. Er ist Vorsitzender der GBA Gesellschaft für Biochemie nach Dr. Schüßler – Schüßler-Salze und Antlitzanalyse. Thomas Feichtinger ist Ausbildungsleiter für die Lehrgänge „Mineralstoffberater“ und „Seminarleiter-Ausbildung“.

Welche Hautzeichen werden nun eigentlich bei der sog. Antlitzanalyse berücksichtigt? Hier eine Aufstellung der zu berücksichtigenden Hautzeichen:

  • Verfärbungen der Haut
  • Oberflächenglanz der Haut
  • Falten und Furchen auf der Haut
  • Ein- und Ausbuchtungen der Haut
  • Veränderungen der sog. Hautanhanggebilde (Haare, Fingernägel, Zähne)

Die Antlitzanalyse kann als Grundlage für vorbeugende und therapeutische Maßnahmen dienen. Hautzeichen deuten zwar auf einen Mangel an einem oder mehreren Mineralstoffen hin, geben jedoch keine Auskunft darüber, ob und wo ein Mangel körperliche Beschwerden macht bzw. machen wird. Gleichwohl können körperliche Beschwerden recht sicher einem oder mehreren Mineralstoffen bzw. deren Mängeln zugeordnet werden.

Den Mangel an Calcium fluoratum (Schüssler-Salz Nr. 1) erkennt man beispielsweise an folgenden Hautzeichen:

  • bräunlich-schwärzliche Verfärbung um die Augen herum
  • Karofalten oder Fächerfalten vom unteren, inneren Augenwinkel ausgehend
  • Furche vom unteren, inneren Augenwinkel ausgehend

Das Vorhandensein dieser Hautzeichen ist noch kein Beweis für das Vorhandensein von körperlichen Beschwerden. Es kommt u.a. auf das Kompensationsvermögen des jeweiligen Organismus an. Je stärker die Hautzeichen jedoch ausgeprägt sind bzw. je stärker der Mangel sich darstellt, desto wahrscheinlicher sind körperliche Symptome und Leiden. Calcium fluoratum ist das Funktionsmittel zur Erhaltung der Elastizität der Haut und Festigkeit aller elastischen Fasern, vor allem der Sehnen und Bänder. Bei einem Mangel an Calcium fluoratum können folgende Beschwerden auftreten:

  • Gebärmuttersenkung und Blasensenkung
  • lockere Zähne
  • Dupuytren`sche Kontraktur (gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche)
  • Überbeine, Plattfüße, Senkfüße und einknickende Knöchel
  • welken Hautbild
  • Krampfadern und Hämorrhoiden
  • Phimose (Vorhautverengung)

Nachfolgend sehen Sie an einem Beispiel, welche Mängel bei der Antlitzanalyse zu Tage treten können. Die nachfolgende Analyse erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Anna mit Nummern

Nr. 1 Calcium fluoratum

  • braun um die Augen
  • biegsame splitternde Fingernägel
  • lockere Zähne

Nr. 5 Kalium phosphoricum

  • graue Flecken
  • eingefallene Schläfe

Nr. 6 Kalium sulfuricum

  • bräunliche Flecken
  • Sommersprossen

Nr. 11 Silicea

  • Politurglanz Nasenspitze
  • Politurglanz Schienbein

Nr. 17 Manganum sulfuricum

  • brauner Strich am äußeren Augenwinkel

 

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